| Vorsitzender | Stellv. Vorsitzender | Kassierer |
| Agustin Martin |
Mercedes Zange |
Konstantinos Chatzievangelou |
| Schriftführer | Beisitzer | |
| Bernd Kugelmeier |
Miriam Martin Jose Lopez Miguel Alvarez Athanasios Bakalis Harald Wagner |
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Elternvereine wurden hauptsächlich in den 70er Jahren im ganzen Bundesgebiet
von spanischen Migranten gegründet. Das Ziel der Vereine war damals die
Förderung des muttersprachlichen Unterrichtes an den deutschen Schulen.
Auch unser Verein entstand 1978 aus dem gleichen Grund. Schon früh erkannten die demokratisch gewählten Vorstandsmitglieder die Notwendigkeit, den Kontakt zur "einheimischen" Bevölkerung herzustellen und zu vertiefen. Man versuchte, Begegnungen zu schaffen, um sich kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Die ersten Zusammenkünfte fanden in der Schule und später in den Räumen der katholischen Gemeinde des Stadtteils Okriftel statt. Gelegentlich wurden gemeinsame Meßfeiern organisiert und man beteiligte sich jährlich am "Tag des ausländischen Mitbürgers". Gleichzeitig bemühte man sich um einen Beitritt zu den örtlichen Vereinsringen, um einen Kontakt zu den hiesigen Vereinen herzustellen und bei regionalen Veranstaltungen mitzuwirken zu können. Seit nunmehr 20 Jahren sind wir jährlich am Wäldchesfest im Stadtteil Okriftel und am Fischerfest im Stadtteil Eddersheim vertreten. In Hattersheim trifft man uns ebenfalls beim Internationalen Fest, beim Interkonfessionellen Friedensgebet und beim Siedlungsfest. In den 80er Jahren organisierten wir gemeinsam mit der Regionalen Arbeitsgruppe des Main-Taunus-Kreises einen Mütter/Kind-Treff für ausländische Frauen und deren Kinder. Jeden Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr kamen die Frauen im Treffpunkt in Hattersheim zusammen, um sich beim Basteln oder Handarbeiten auszutauschen, während die Kinder von Sozialarbeiterinnen betreut wurden. Zwei weitere Sozialarbeiterinnen (eine Deutsche, eine Migrantin) gaben Hilfestellung zu individuellen Problemsituationen. Die Gruppe bestand über mehrere Jahre auch selbständig weiter, nachdem die Sozialarbeiterinnen ihre Aufgabe bereits beendet hatten. In den Jahren 1985 und 1986 führten wir deutsche Sprachkurse durch, die von der Gemeinnützigen Gesellschaft für die Förderung der beruflichen und sprachlichen Eingliederung von Ausländern mbH (GGBSE) gefördert wurden. Leider wurden die Voraussetzungen für die Förderungswürdigkeit dieser Kurse seinerzeit geändert, so dass wir den Unterricht nicht fortsetzen konnten. Gegen Ende der 80er Jahre entstand unsere erste Flamenco-Tanzgruppe "Sentimiento Andaluz". Nun konnten wir auf den hiesigen Veranstaltungen eine Attraktion anbieten und unsere Kontakte zur einheimischen Bevölkerung intensivieren. Viele Deutsche und Mitbürger(innen) anderer Nationalitäten interessierten sich verstärkt für die Angebote unseres Vereins. Eine weitere Nachwuchstanzgruppe "Toquecillas de Seda" entstand im Jahr 1993. Beide Gruppen sind noch heute sehr aktiv. Unsere öffentliche Weihnachtsfeier ist immer gut besucht. Im vergangenen Jahr führte eine Spanischklasse der Heinrich-Böll-Schule, die Spanisch als 2. Fremdsprache unterrichtet, sogar ein Krippenspiel für uns auf. Nur etwa die Hälfte unserer heutigen Mitglieder haben die spanische Staatsangehörigkeit, so dass bei unseren Versammlungen überwiegend deutsch gesprochen wird. Neben geselligen Veranstaltungen zur Förderung der Kommunikation und des Miteinanders bieten wir auch Informationsabende an und unterstützen die Arbeit des Ausländerbeirates und der Ausländerbeauftragten. Seit Gründung des Ausländerbeirates in Hattersheim war stets ein Mitglied unseres Vereins in diesem Gremium vertreten. Gerne tauschen wir unsere Erfahrungen auch mit anderen Migrantenvereinen aus. Bei aller Öffentlichkeitsarbeit ist es uns wichtig, dass Migranten Ihre Identität behalten und unseren Lebensraum durch eine Vielfalt der Kulturen bereichern, damit wir alle gegenseitig voneinander lernen können. Unser Verein finanziert sich aus eigenen Mitteln, d.h. hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge und Erlöse aus Veranstaltungen. Zuschüsse erhalten wir aus Vereinsfördermitteln der Stadt Hattersheim und der Spanischen Botschaft. Christine Martin-Peláez - Autor - |